HELLERE TAGE
Ruth, Professorin für Philosophie an der Humboldt-Universität, lebt inzwischen allein in Berlin-Moabit. Ihre Ehe mit Ben ist Vergangenheit, die Beziehung zu seiner Tochter ist zerbrechlich und doch voller Nähe. Ihre Studentinnen und Studenten scheinen von Jahr zu Jahr jünger zu werden, der wachsende Abstand zu ihnen beunruhigt Ruth ebenso wie die Spaltung der Gesellschaft. Dann tun sich auch im Privaten, der sicher geglaubten Vergangenheit, Risse auf: Der Tod ihres Vaters konfrontiert Ruth mit einem Familiengeheimnis, das ihre Identität erschüttert. Mit genauem Blick und großer Empathie zeichnet Woelk das Porträt einer Frau, die sich den Fragen ihrer Zeit stellt. Hellere Tage ist ein kluger, berührender Gesellschaftsroman über Generationen, Identität und den Wunsch, uns zugehörig zu fühlen - ein literarischer Spiegel unserer Gegenwart.
Klug und mitreißend.
BR24, Knut Cordsen
Ein fein gearbeiteter, kluger Roman, der für mich zum Besten gehört, was ich in diesem Jahr gelesen habe.
General Anzeiger, Christel Engeland
Wir alle beobachten ohne Unterlass die Gegenwart ... Aber es ist womöglich nur die Literatur, die sie in Worte für eine halbe Ewigkeit bannen kann.
Frankfurter Rundschau, Judith von Sternburg
Ich habe sehr viel aus diesem Buch mitgenommen und bin gleichzeitig hervorragend unterhalten worden.
NDR Fernsehen DAS!, Sonja Weber
Sorgfältig gebaut wie eine Novelle, fein geplottet als moderner Roman in der Nachfolge Flauberts und Faulkners, ist Mittsommertage ein kluger Gegenwartsroman, der die Vergangenheit als Gespenstergeschichte miterzählt.
Deutschlandfunk Kultur, Meike Fessmann